Die Schlüsseltechnologie beim Sonnenschutz ist der so genannte UV-Filter. Dieser kann chemischer oder physikalischer Natur sein.
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| Chemische Filter absorbieren UV-Strahlung und wandeln sie in Strahlung mit einer größeren Wellenlänge um, die für die Haut weniger schädlich ist. |
Physikalische Filter reflektieren das Licht oder absorbieren es teilweise und können so gegen UVA- und UVB-Strahlung schützen. Die am häufigsten verwendeten Substanzen sind Titanoxid und Zinkoxid. |
Bei den meisten Sonneschutzprodukten kommt eine Filterkombination zum Einsatz, wobei in den höheren Schutzstufen in der Regel komplexere Filterstrukturen anzutreffen sind.
Der auf Ihrem Sonnenschutzprodukt angegebene Lichtschutzfaktor (LSF) zeigt an, in welchem Maße das Produkt gegen UVB-Strahlen schützt.
Hier gilt, je höher die Zahl, desto höher die Schutzwirkung. LSF 6 oder 10 bieten beispielsweise einen eher geringen Schutz, LSF 15, 20 oder 25 bieten mittleren Schutz, LSF 30 oder 50 sind als hoch einzustufen und LSF 50+ bietet den höchsten Schutz. Diese Werte werden mittels standardisierter Testverfahren gemessen.
Die LSF-Angabe sagt Ihnen, um wie viel länger Sie sich mit dem jeweiligen Schutz in der Sonne aufhalten können, bevor ein Sonnenbrand entsteht. Dabei nehmen Sie die Anzahl in Minuten, die es normalerweise dauert, bis Ihre ungeschützte Haut in der Sonne einen Sonnenbrand erleidet (sagen wir 15 Minuten). Dann multiplizieren Sie die Zahl mit dem Lichtschutzfaktor (zum Beispiel LSF 6). 15 x 6 ergibt 90. Somit sollten Sie sich 90 Minuten in der Sonne aufhalten können, ohne dass sich ein Sonnenbrand einstellt. Mit anderen Worten: Je höher der LSF, desto größer der Schutz. Aber denken Sie immer daran, dass dies lediglich Richtwerte sind. In der Praxis sind hier auch Faktoren wie der Phototyp Ihrer Haut und die Intensität der UV-Strahlung am jeweiligen Ort zu berücksichtigen.
Um den richtigen LSF zu bestimmen, sind verschiedene Punkte entscheidend. Am wichtigsten ist dabei der Phototyp Ihrer Haut. Dieser wird anhand der Farbe von Haut (ungebräunt), Augen und Haaren sowie anderer Faktoren bestimmt. Außerdem sind Reiseort und Jahreszeit zu berücksichtigen.
Um die Wirkung von UV-Strahlen zu reduzieren, kommen bei Sonnenschutzprodukten UV-Filter zum Einsatz. Sie absorbieren oder reflektieren die Sonnenstrahlung. Wird ein solches Produkt der Strahlung ausgesetzt, kann diese die chemische Struktur der UV-Filter ändern und so ihre Schutzwirkung reduzieren.
Ein „photostabiler“ Sonnenschutz hält der UV-Einwirkung besser stand und sorgt für einen gleichbleibenden Schutz.
Mit diesem Begriff bezeichnet man die Fähigkeit eines Produkts, vor den schädlichen Auswirkungen von UVA- (Hautalterung) und UVB-Strahlung (Sonnenbrand) zu schützen. Um als Produkt mit Breitspektrumschutz anerkannt zu werden, müssen bei einer Wellenlänge zwischen 290 und 400 Nanometern (nm) mindestens 90 % der UV-Strahlen absorbiert oder reflektiert werden.
Alle PIZ BUIN®-Sonnenschutzprodukte bieten Breitspektrumschutz.
Wenn Sie schwimmen gehen, ist es wichtig, dass Ihr Sonnenschutz wasserbeständig ist, denn selbst einen halben Meter unter der Wasseroberfläche beträgt die Strahlungsintensität noch 40 % des über dem Wasser gemessenen Wertes. Da Wasser außerdem 25 % der UV-Strahlung reflektiert und so die schädliche Wirkung der Strahlen intensivieren kann, müssen Sie vor allem die Körperteile schützen, die aus dem Wasser herausschauen.
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